Indiohilfe Ecuador
Aktueller Bericht über die Arbeit der Indiohilfe
Die Hauptaufgabe von der Gabi ist die Bildung und Förderung der Frauen und Kinder.
I. Frauen
Die Frauen haben nach indianischer Tradition die Verantwortung für die Haus - und der Landwirtschaft. Sie müssen den Haushalt führen, die Tiere versorgen und das Land bewirtschaften. Dazu kommt die Erziehung der Kinder.
Hier setzt Gabi ihre Arbeit mit den Frauen an.
Die praktischen Kurse sollen sie zu einer besseren Lebensqualität und Wirtschaftslage befähigen.
Da die Kurse sehr umfassend und intensiv sind, können bei einem Kurs nur 5 - 7 Frauen teilnehmen. Insgesamt sind augenblicklich 60 Frauen in den Kursen.
Inhalte der Kurse
1. Artgerechte Haltung von Meerschweinchen, Hühnern, Kühen und Schweinen.
2. Gemüseanbau.
3. Recycling von Abfall, Bereitung von Humus, Bewässerung.
4. Anbau von Mais, Getreide usw.
5. Weiterverarbeitung von Milch zu Käse, Jogurt und Butter, von Früchten zu Marmelade.
6. Korrekte und hygienische Lagerung der Produkte.
7. Präsentation der Produkte zum Verkauf.
8. Verantwortungsvoller Umgang mit dem verdientem Geld, Finanzplanung und Vorausdenken an magere Zeiten ( vor allem die Trockenzeiten).
9. Förderung des Selbstvertrauens und selbstbewussten Auftretens, Beseitigung des Minderwertigkeitsgefühles. Es geht nicht um irgendwelche "Emanzen" zu produzieren, sondern Förderung einer Harmonischen Familie, die die Grundlage für ein menschenwürdiges Leben bildet.
II. Kinder
Während der Coronazeit wurden die Kinder über Internet unterrichtet.
Das Bildungsministerium hat aber nicht bedacht, das die arme Landbevölkerung sich keinen Internetanschluss leisten kann ( 20 - 40 Dollar monatlich ), geschweige einen Computer.
Gabi hat mehr als 150 in dieser Zeit betreut. Sie hat dir Hausaufgaben für die Kinder ausgedruckt und die Verteilung an die Indiogemeinden organisiert.
Als die Pandemie zu Ende war und der normale Schulbetrieb begann, wurden die Kinder geprüft und die Auswertung ergab, dass die Kinder, die von der Indiohilfe betreut wurden, am besten abschnitten, sogar besser als die Stadtkinder, deren Eltern ein höheres Bildungsniveau haben.
Das hat uns gezeigt, dass die Schulbetreuung eine gute Sache war. Wir haben deshalb beschlossen, den schwächeren Kindern weiterhin beizustehen, indem wir ihnen Nachhilfe geben. Die Eltern sind mit der Hausaufgabenbetreuung einfach überfordert.
Außerdem lernen die Kinder Höflichkeit, Achtung voreinander, Hilfsbereitschaft und soziales Mitdenken,
Monat Oktober 2023
Im Oktober haben wir einen neuen Garten angelegt. Wir haben Frauen darin geschult, mit Schweinen den Boden vorzubereiten. Die Schweine werden eingezäunt. Sie säubern, graben und wenden den Boden. Dadurch können wir viel einfacher ohne landwirtschaftliche Maschinen ein sehr guten Biogarten anlegen.
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Aufbereitung von Humus. Insgesamt haben wir 30 Kubikmeter Humus zubereitet. Mist und Fäkalien werden mit schlechter Erde vermischt. Das ergibt einen guten Dünger und wir zeigen den Leuten, dass man biologischen Abfall zu Dünger verarbeiten kann.
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Wir haben 6 Wasserpumpen gekauft, die an die Indiogemeinden verliehen werden, damit sie ihre Wasserspeicher auffüllen können.
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Das Nino-Phänomen: Seit 6 Monate haben wir eine Dürre in der Provinz wie noch nie. Erst im Januar wird Regen erwartet.
- 9 aus der Pfarrei Oberpiebing/Salching
- 3 aus der Pfarreiengemeinschaft Stallwang-Wetzelsberg-Loitzendorf
- 6 aus dem übrigen Landkreis Straubing
- 22 aus dem Landkreis Dingolfing
- 25 aus dem übrigen Bayern
- 5 von außerhalb Bayerns
Die Dauerspender kommen aus Orten zwischen Berlin und Garmisch - Partenkirchen.
Seit 1981 wurden 60058 Briefe (Stand: 26.07.2022.) an die Indiofreunde verschickt (Jahresbericht und Dankschreiben). Das Porto wird nicht von Spendengeldern bezahlt, sondern von Sigrid Müller und Werner Gallmeier.